Bon Om Tuk – Wasserfest

Bon Om Tuk – Wasserfest

Boote mit bunten Teams trainieren heute vormittag für das Ruderrennen, das ab dem Nachmittag stattfinden wird. Wir befinden uns am „Moattonle“, am Flussufer von Phnom Penh.

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Die Boote sind übrigens denen ähnlich, die man auf den 800jährigen Gravuren der Angkor Tempel findet, sie sitzen tief im Wasser, bemannt mit 30-80 Personen. Sehen „sauschwer“ aus. Naja, dementsprechend leicht scheinen sie aber auch zu kentern…

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L..E..S..E..N = schweißtreibend!!

L..E..S..E..N = schweißtreibend!!

Wir haben seit einiger Zeit das Khmer-Alphabet gelernt. Bislang hatten wir im Schulunterricht aber immer noch unser Internationales Phonetisches Alphabet (IPA) zeitgleich mit im Gebrauch. Es ging auch noch nicht um Texte lesen. Diese Schonzeit ist seit diesem Level vorbei! Jetzt geht es darum flüssig zu werden im Lesen…

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So haben wir nun Kinderbücher zum Lesen üben. Wie man sehen kann, gibt es da keine Abstände zwischen den Worten… neben dem komplizierten Alphabet eine zusätzliche Herausforderung.

Leider sind wir noch sehr sehr langsam im Entziffern (…“Lesen“ kann man das wohl eher nicht nennen)

noch immer keine Lust auf Urlaub in Kambodscha?

noch immer keine Lust auf Urlaub in Kambodscha?

Wir haben ein paar Tage auf der bekannten kambodschanischen Insel Koh Rong genossen 🙂

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mit dem Schnellboot von Sihanoukville auf Koh Rong
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unsre Zelt-Unterkunft am Strand
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Urlaubsfreude! Franz freut sich über Gottes Schöpfung
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Gemeinsames Abendmahl mit unseren 3 Mädels :-)
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Phnom Penh, fast wieder zu Hause – bei strömenden Regen im Tuk-Tuk
Unterstützung! Unsere 3 Freiwilligen kamen heute an

Unterstützung! Unsere 3 Freiwilligen kamen heute an

🙂 Heute durften wir 3 sympathische Mädels am Flughafen in Phnom Penh in Empfang nehmen. Sie werden für knapp 1 Jahr die Allianz-Mission unterstützen. Nach einem Sprachkurs in Phnom Penh werden sie aufs Land nach Srae Ambel gehen, um dort u.a. Englischunterricht zu geben und Familie Stahl behilflich zu sein.
Die ersten Wochen also sind sie  in unserer Obhut und wir dürfen sie hier in das viele Neue einführen. Morgen fangen wir dann gleich mal mit Fahrrad fahren im Chaosverkehr an 😉

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Wir freuen uns darauf euch näher kennenzulernen!
Machen wir wirklich Andere zu Jünger? Und falls ja, wie?

Machen wir wirklich Andere zu Jünger? Und falls ja, wie?

Intensiv! Wir nahmen diese Woche an einer Schulung zum Thema Jüngerschaft teil. Es waren lange Tage mit viel Input, sogar mit Hausaufgaben, neuen Erkenntnissen und Lernen über kambodschanische Kultur.
Z.B. war uns nicht bewusst, dass der größte Teil der Weltbevölkerung durch mündlich Vermitteltes lernt, so auch in Kambodscha (in Deutschland auch nicht Wenige!). Unser analytisches Denken und Literatur ist da fehl am Platz!  Oder, es wurde uns aufgezeigt, warum ein Kambodschaner aus seiner Weltanschauung heraus mit dem direkt übersetzten Begriff „böse“ oder „Sünde“ nichts anfangen kann.
Und natürlich ging es darum, dass zur Nachfolge Jesu selbstverständlich dazugehört, auf Jesu Person und Sein Geschenk von echtem Leben aufmerksam zu machen, persönliche Erfahrungen weiterzugeben, von Jesus vorbereitete Mitmenschen aufzuspüren und diesen auf ihrem Weg zu Ihm helfen und begleiten, so dass diese fähig sind (das wird eben oft übersehen) wiederum Andere in diese beste und nötige Beziehung hineinbegleiten zu können, à la multiplizierter Dominoeffekt. Und das sofort, nicht erst, wenn wir schon länger mit Jesus unterwegs sind. Wir müssen eben nicht erst „viel“ oder gar „alles“ wissen oder speziell ausgebildet sein, so dass wir dafür qualifiziert sind! Wichtig, es handelt sich dabei auf keinen Fall um ein Weitergeben von einer äußerlichen Art und Weise, also einer „Kultur“, wie ich diese Beziehung zu Jesus und meinen Glauben lebe.
Wir sind dankbar, da wir durch diese Tage für unseren Weg mit Jesus und unserem Dienst ausgerüstet wurden!

Zurück nach Phnom Penh

Zurück nach Phnom Penh

Die Zeit in Srae Ambel ist doch schnell vergangen. Wir sind dankbar, dass alles so gut geklappt hat und wir bewahrt wurden. So geht es 3 Stunden zurück nach Phnom Penh. Man merkt an den zahlreichen Fabriken links und rechts der Straßen und den mit Arbeiterinnen vollgestopften Transportern, dass Phnom Penh nicht mehr allzuweit ist…

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Mal reinschnuppern in den Dienst in Srae Ambel

Mal reinschnuppern in den Dienst in Srae Ambel

Zweimal in der Woche Englischunterricht in der öffentlichen Grundschule. 2 Wochen durften wir uns ausprobieren, bevor die großen Schulferien begannen…

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Sonntags in in der Dorf-Bibelgruppe. AM-Mitarbeiter Lim erzählte die Bibelgeschichte. Wir konnten immerhin mit Spielen unterstützen.

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Mmmh, anscheinend gab es hier nichts zu Lachen… ;-)
Handwerksausbildung – 2 Tage und das Zelt ist weg

Handwerksausbildung – 2 Tage und das Zelt ist weg

Für die mehrmonatige Metallausbildung von jungen kambodschanischen Erwachsenen hatte Pete ein Materialzelt entworfen und angefertigt. Das hier ist nach dem Start der Lehre letztes Jahr schon das 2. Dorf. Bevor eine neue Ausbildung nach der Regenzeit in einem anderen stattfinden kann, muss es abgebaut und gesäubert werden. Hier durften wir also mit vereinten Kräften anpacken.

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Keine Zufälle…!

Keine Zufälle…!

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Auf dem Heimweg vom Zeltabbau ging die Kupplung des Landcruisers plötzlich nicht mehr. Das Pedal konnte man durchtreten ohne Wirkung und Widerstand. Kaum stiegen wir aus und schauten ein bisschen herum, um zu verstehen, was los ist, stand ein Kambodschaner vor uns. Er hatte zeitgleich mit seinem Moped angehalten, da die Strasse schlecht war (ja, genau die, die im Beitrag vorher erwähnt wurde 😉 ). Er war Mechaniker, sogleich hatte er das Problem erkannt und wusste was zu tun war. Wir fuhren an eine bessere Stelle und er baute den kleinen Kupplungszylinder aus (siehe Foto). Gemeinsam mit Franz fuhr er ins etwas entfernte Srae Ambel – aber, wie hoch stehen die Chancen, dass genau so ein Zylinder für dieses Fahrzeug in einem so kleinen Ort verfügbar ist?!!
Nach einer längeren Wartezeit kamen die beiden zurück. Tatsächlich mit einem Ersatzteil in der Hand! Sie waren bei drei Werkstätten, bei der dritten schließlich, schaute der Verkäufer ein bisschen rum, griff plötzlich in einen Haufen gebrauchter Teile und zog genau den notwendigen Zylinder heraus. Irre.
Schnell war der dann eingebaut, Bremsflüssigkeit nachgefüllt – wir kamen gerade noch rechtzeitig, bevor die Sonne ganz weg war, heim…

Danke HERR!! 🙂