Deutscher Weihnachtsmarkt in Phnom Penh ?!

Deutscher Weihnachtsmarkt in Phnom Penh ?!

Tatsächlich – das allererste Mal fand heuer ein deutscher Weihnachtsmarkt hier in Phnom Penh statt. Da mussten wir ja vorbeischauen – oder?!
Die immerhin 7 Buden stellten sich als reine Essen-Getränke-Stände heraus. Man hat halt immer seine deutschen Vorstellungen… aber doch war es nett. Für mich stellte sich ein echtes Wintergefühl ein, denn es war knackig kalt – es war nämlich in dem neuesten Shoppingcenter in Phnom Penh in der Eislaufhalle! Und das Highlight schlechthin – Schnee!!! Wer war denn mit Flip Flops schonmal im Schnee? Wir schon 🙂
Bei winterlichem Klima mit echt leckerem Glühwein, einer Leberkäs-Semmel in der Hand und Schnee unter den Füßen konnte man fast vergessen, dass wir in Kambodscha sind!

Keine Weihnachtsstimmung in Phnom Penh

Keine Weihnachtsstimmung in Phnom Penh

Dadurch, dass wir in einem heißen und buddhistischen Land wohnen, ist die Ausrichtung auf Weihnachten schwierig – eine Weihnachtsstimmung stellt sich nicht ein, weil alle gewohnten Faktoren wegfallen, und die hilfreiche öffentliche Adventszeit existiert nicht – auch wenn hier in vereinzelten Geschäften die kapitalistische imaginäre Weihnachtswelt mittels Deko o.ä. Fuß gefasst hat, da wo vermehrt Ausländer anzutreffen sind. Ja, selbst Winterklamotten werden verkauft. Vielleicht für Kunden, die nach Japan reisen?

Was also machen?
Es bleiben dann wohl die eigenen Rituale, um sich bewusst zu werden, dass Jesus einmal tatsächlich vor über 2000 Jahren auf die Erde als Mensch gekommen ist… oder?
„Vielleicht ist dies unsere Chance, die Adventszeit neu zu überdenken und eine eigene Besinnungszeit zu entwickeln“ – dachten wir. Traditionen bergen ja oft auch die Gefahr, dass sie die ursprüngliche Bedeutung verlieren.
Unter dem Gedanken, wie wir unser Herz auf ein (Wieder)Kommen Jesu vorbereiten können, entstand schließlich unsere kleine ca. 15 minütige Adventsfreudenzeit, die wir nun fast täglich begehen. Darin enthalten sind Elemente wie Einstimmung mit Musik – Größer werdende Lichtquelle – Erwartungsvolles Betrachten der Krippe – Gebet – Auf den Messias und seine Geburt hinweisende Bibeltexte – Gegenseitiges Zusprechen der Zusagen im Bibeltext – Besinnende Stille in wartender Haltung – Ausdruck der Freude.

Ein Adventskalender darf natürlich auch nicht fehlen – das war eine große Überraschung als wir just am 1. Dezember bei der Post ein Päckchen mit besagtem Inhalt in der Hand halten durften!! 🙂

Bon Om Tuk – Wasserfest

Bon Om Tuk – Wasserfest

Boote mit bunten Teams trainieren heute vormittag für das Ruderrennen, das ab dem Nachmittag stattfinden wird. Wir befinden uns am „Moattonle“, am Flussufer von Phnom Penh.

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Die Boote sind übrigens denen ähnlich, die man auf den 800jährigen Gravuren der Angkor Tempel findet, sie sitzen tief im Wasser, bemannt mit 30-80 Personen. Sehen „sauschwer“ aus. Naja, dementsprechend leicht scheinen sie aber auch zu kentern…

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L..E..S..E..N = schweißtreibend!!

L..E..S..E..N = schweißtreibend!!

Wir haben seit einiger Zeit das Khmer-Alphabet gelernt. Bislang hatten wir im Schulunterricht aber immer noch unser Internationales Phonetisches Alphabet (IPA) zeitgleich mit im Gebrauch. Es ging auch noch nicht um Texte lesen. Diese Schonzeit ist seit diesem Level vorbei! Jetzt geht es darum flüssig zu werden im Lesen…

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So haben wir nun Kinderbücher zum Lesen üben. Wie man sehen kann, gibt es da keine Abstände zwischen den Worten… neben dem komplizierten Alphabet eine zusätzliche Herausforderung.

Leider sind wir noch sehr sehr langsam im Entziffern (…“Lesen“ kann man das wohl eher nicht nennen)

noch immer keine Lust auf Urlaub in Kambodscha?

noch immer keine Lust auf Urlaub in Kambodscha?

Wir haben ein paar Tage auf der bekannten kambodschanischen Insel Koh Rong genossen 🙂

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mit dem Schnellboot von Sihanoukville auf Koh Rong
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unsre Zelt-Unterkunft am Strand
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Urlaubsfreude! Franz freut sich über Gottes Schöpfung
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Gemeinsames Abendmahl mit unseren 3 Mädels 🙂
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Phnom Penh, fast wieder zu Hause – bei strömenden Regen im Tuk-Tuk
Unterstützung! Unsere 3 Freiwilligen kamen heute an

Unterstützung! Unsere 3 Freiwilligen kamen heute an

🙂 Heute durften wir 3 sympathische Mädels am Flughafen in Phnom Penh in Empfang nehmen. Sie werden für knapp 1 Jahr die Allianz-Mission unterstützen. Nach einem Sprachkurs in Phnom Penh werden sie aufs Land nach Srae Ambel gehen, um dort u.a. Englischunterricht zu geben und Familie Stahl behilflich zu sein.
Die ersten Wochen also sind sie  in unserer Obhut und wir dürfen sie hier in das viele Neue einführen. Morgen fangen wir dann gleich mal mit Fahrrad fahren im Chaosverkehr an 😉

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Wir freuen uns darauf euch näher kennenzulernen!
Machen wir wirklich Andere zu Jünger? Und falls ja, wie?

Machen wir wirklich Andere zu Jünger? Und falls ja, wie?

Intensiv! Wir nahmen diese Woche an einer Schulung zum Thema Jüngerschaft teil. Es waren lange Tage mit viel Input, sogar mit Hausaufgaben, neuen Erkenntnissen und Lernen über kambodschanische Kultur.
Z.B. war uns nicht bewusst, dass der größte Teil der Weltbevölkerung durch mündlich Vermitteltes lernt, so auch in Kambodscha (in Deutschland auch nicht Wenige!). Unser analytisches Denken und Literatur ist da fehl am Platz!  Oder, es wurde uns aufgezeigt, warum ein Kambodschaner aus seiner Weltanschauung heraus mit dem direkt übersetzten Begriff „böse“ oder „Sünde“ nichts anfangen kann.
Und natürlich ging es darum, dass zur Nachfolge Jesu selbstverständlich dazugehört, auf Jesu Person und Sein Geschenk von echtem Leben aufmerksam zu machen, persönliche Erfahrungen weiterzugeben, von Jesus vorbereitete Mitmenschen aufzuspüren und diesen auf ihrem Weg zu Ihm helfen und begleiten, so dass diese fähig sind (das wird eben oft übersehen) wiederum Andere in diese beste und nötige Beziehung hineinbegleiten zu können, à la multiplizierter Dominoeffekt. Und das sofort, nicht erst, wenn wir schon länger mit Jesus unterwegs sind. Wir müssen eben nicht erst „viel“ oder gar „alles“ wissen oder speziell ausgebildet sein, so dass wir dafür qualifiziert sind! Wichtig, es handelt sich dabei auf keinen Fall um ein Weitergeben von einer äußerlichen Art und Weise, also einer „Kultur“, wie ich diese Beziehung zu Jesus und meinen Glauben lebe.
Wir sind dankbar, da wir durch diese Tage für unseren Weg mit Jesus und unserem Dienst ausgerüstet wurden!