Keine Weihnachtsstimmung in Phnom Penh

Keine Weihnachtsstimmung in Phnom Penh

Dadurch, dass wir in einem heißen und buddhistischen Land wohnen, ist die Ausrichtung auf Weihnachten schwierig – eine Weihnachtsstimmung stellt sich nicht ein, weil alle gewohnten Faktoren wegfallen, und die hilfreiche öffentliche Adventszeit existiert nicht – auch wenn hier in vereinzelten Geschäften die kapitalistische imaginäre Weihnachtswelt mittels Deko o.ä. Fuß gefasst hat, da wo vermehrt Ausländer anzutreffen sind. Ja, selbst Winterklamotten werden verkauft. Vielleicht für Kunden, die nach Japan reisen?

Was also machen?
Es bleiben dann wohl die eigenen Rituale, um sich bewusst zu werden, dass Jesus einmal tatsächlich vor über 2000 Jahren auf die Erde als Mensch gekommen ist… oder?
“Vielleicht ist dies unsere Chance, die Adventszeit neu zu überdenken und eine eigene Besinnungszeit zu entwickeln” – dachten wir. Traditionen bergen ja oft auch die Gefahr, dass sie die ursprüngliche Bedeutung verlieren.
Unter dem Gedanken, wie wir unser Herz auf ein (Wieder)Kommen Jesu vorbereiten können, entstand schließlich unsere kleine ca. 15 minütige Adventsfreudenzeit, die wir nun fast täglich begehen. Darin enthalten sind Elemente wie Einstimmung mit Musik – Größer werdende Lichtquelle – Erwartungsvolles Betrachten der Krippe – Gebet – Auf den Messias und seine Geburt hinweisende Bibeltexte – Gegenseitiges Zusprechen der Zusagen im Bibeltext – Besinnende Stille in wartender Haltung – Ausdruck der Freude.

Ein Adventskalender darf natürlich auch nicht fehlen – das war eine große Überraschung als wir just am 1. Dezember bei der Post ein Päckchen mit besagtem Inhalt in der Hand halten durften!! 🙂

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