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Kategorie: Essen und Trinken

Da wo der Pfeffer wächst – Kampots Pfefferfarmen

Da wo der Pfeffer wächst – Kampots Pfefferfarmen

Wer einmal vom kambodschanischen Pfeffer, vorzugsweise Kampot-Pfeffer, gekostet hat, wird nichts mehr anderes wollen!
Wir haben ausserhalb Kampot eine Pfefferfarm besucht und konnten auf der kostenlosen Führung lernen, was die Unterschiede von rot, weiß und schwarzem Pfeffer sind. Wer hätte gedacht, dass der weiße Pfeffer der beste und teuerste ist?! Vermeide ich ihn in Deutschland doch, für mich schmeckt er “billig”. Aber dann erfahre ich hier auch, dass dies vermutlich daran liegt, dass der angeblich weiße Pfeffer ein billiger eingefärbter sei…!

Unser Sprachschullehrer Meng heiratet…

Unser Sprachschullehrer Meng heiratet…

…und auch wir Sprachschüler sind bei dem großen Ereignis eingeladen gewesen 🙂

Vormittags fanden die traditionellen Zeremonien im engeren Kreis statt. Da Meng Christ ist, wurden entsprechend manche Traditionen anders oder gar nicht gefeiert. Hier z.B. der bedeutsame traditionelle Haarschneideritus. In meinen Augen besonders und nachahmenswert die in die Traditionen hinzugefügte Fußwaschung  – so wie Jesus die Füße der Jünger wusch, wäscht das Brautpaar die der Eltern!

Wir sind für die Abendfeier gekommen. Und natürlich haben wir nach dem Essen auch das Tanzbein geschwungen 🙂

Meng hat die gesamte Hochzeit gefilmt. Wer also detaillierteres ausdauerndes Interesse an Khmer-Traditionen hat, kann sich hier durch die verschiedenen Videoteile klicken: Mengs Hochzeitsvideos

Das Hochzeitsmenü: 8 verschiedene Gerichte – nach und nach auf dem runden Tisch platziert. Es wird serviert, sobald der Tisch mit 10 Personen vollbesetzt ist.

 

 

Erfrischend!

Erfrischend!

Kokosnuss

Sehr nett.
Wir kommen heute Nachmittag nach Hause, beim Motorradabstellen reden wir noch etwas mit unserem Vermieter. Als Franz im Eingang einen “Strauch Kokusnüsse” liegen sieht, sagt er freudig zum Vermieter, “oh, coconuts!” Der Vermieter war nämlich heute vormittag auf dem Land. “You want some?” Und ohne antworten zu können ist er auch schon in der Küche verschwunden und kommt mit einem Hackbeil wieder. Mit Kraft haut er den oberen Teil der Kokosnuss in einigen Hieben weg, eben bis man die Kokoswasser gefüllte Höhle einstechen kann. Noch ein Strohhalm und schon halte ich diesen frischen Kokosnussdrink in meiner Hand… 🙂
Sehr oft kommt uns unser Vermieter wie “unser guter Onkel” vor!! DANKE